Die Bank of Japan hat mit dem schrittweisen Verkauf ihres 95 Billionen Yen (610 Milliarden US-Dollar) schweren ETF-Portfolios begonnen, ein Prozess, der voraussichtlich ein Jahrhundert dauern wird und den Abbau der massiven geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen unter Gouverneur Kazuo Ueda markiert. Diese langsame Veräußerung wird den bedeutenden Einfluss der Zentralbank auf japanische Unternehmen über Jahrzehnte hinweg aufrechterhalten, wirft jedoch Fragen hinsichtlich der Normalisierung der Geldpolitik und der wirtschaftlichen Auswirkungen auf.